Verantwortungsbewusstes Spielen

Für die meisten stellt das Glücksspiel kein großes Problem dar. Es wird lediglich als ein spaßiger Zeitvertrieb angesehen, bei dem man das eigene Glück immer aufs Neue herausfordert. Doch auf der anderen Seite gibt es auch sehr viele Menschen, auf die das Glücksspiel starke sowohl finanzielle als auch gesundheitliche negative Auswirkungen hinterließ.

Tatsächlich ist Spielsucht eines der größten Probleme des modernen Zeitalters. Immer mehr Menschen können mittlerweile gegen diese Sucht nicht alleine ankämpfen. Mehrere Hilfsorganisationen helfen den Betroffenen, den Weg aus der Spielsucht zurückzufinden, und wieder auf die Beine zu kommen. Prinzipiell unterscheiden sich diese Organisationen nicht groß von den allseits bekannten wie UNICEF, da man sich auch hier ständig bemüht, eine tiefgründige Analyse durchzuführen, um das Problem komplett aus der Welt zu schaffen.

Wir von Slotsia haben die Ernsthaftigkeit dieses Problems erkannt, und wollen unseren Lesern dabei helfen, es niemals an eigener Haut zu verspüren. In diesem Artikel finden Sie alles, was Sie über dieses Thema wissen müssen sowie auch ein paar Tipps, die Ihnen helfen werden, das Spielen zu kontrollieren und den Spaßfaktor niemals aus den Augen zu lassen!

Wieso wird man spielsüchtig?

Spielsucht ist eigentlich so alt wie die Menschheit selbst. In der Vergangenheit hatten wir etliche prominente Beispiele der Spielsüchtigkeit, darunter viele Schauspieler, Musiker und auch Schriftsteller, die den Weg in die Spielbanken fanden. Durch die Entwicklung des Internets und die Tatsache, dass sich das Glücksspiel immer mehr dort verlagert, nimmt dieses Problem aber deutlich größere Ausmaße an. Dies hat zu Folge, dass sich immer mehr Menschen dazu entscheiden, aus der Gemütlichkeit ihres Zuhauses ein Casino zu besuchen und dort ihr Glück auf die Probe zu stellen, was die Entstehung und Entwicklung der Spielsucht immens beschleunigt.

Gründe dafür gibt es viele, und die strecken sich von der Biologie über die Persönlichkeit bis hin zum sozialen Umfeld des Betroffenen. Schon 1980 wurde Spielsucht von Wissenschaftlern als eine Krankheit definiert, bei der die Betroffenen dem Impuls zum Spielen nicht wiederstehen und ihn nicht kontrollieren können. Dies zieht starke negative Folgen sowohl im persönlichen als auch im familiären Umfeld nach sich. Statistisch gesehen werden Männer häufiger als Frauen von diesem Problem betroffen, aber in den letzten Jahren steigt auch die Zahl der betroffenen Frauen rasant an.

Drei Schritte zur Spielsucht:

Wie bei allen anderen Krankheiten gehen die Betroffenen auch bei der Spielsucht durch spezifische Phasen durch, die klar definiert sind. Doch Spielsucht entwickelt sich nicht bei allen gleich schnell, was diesem Problem natürlich eine ganz neue Dimension gibt. Die einen kämpfen dagegen jahrelang an, während die anderen binnen ein paar Monate stark von diesem Problem beeinflusst werden. Bei allen erkennt man früher oder später aber folgende Phasen der Spielsucht, und zwar:

  • Gewinne: Der erste Schritt zur Entwicklung der Spielsucht ist tief mit der menschlichen Natur verbunden. Die ersten Gewinne beim Glücksspiel ziehen natürlich starke positive Empfindungen nach sich, was den Optimismus des Betroffenen steigert, und ihn im Nachhinein immer mehr von der Realität entfernt.
  • Verluste: In dieser Phase minimieren die Betroffenen die Geldverluste, und haben nur die möglichen Gewinne im Kopf. Die Betroffenen sind sich sicher, dass die Verluste irgendwann wettgemacht werden, und sie isolieren sich immer mehr vom sozialen Umfeld und ihre Gedanken kreisen ausschließlich um das Spiel.
  • Verzweiflung: In der Endphase der Spielsucht sind die Betroffenen nicht mehr zu erkennen. Tagelang versuchen sie die Verluste wettzumachen, was viele negative Auswirkungen hinterlässt wie Reizbarkeit, Schlafstörungen und letztendlich starke Schuldgefühle und Depressionen. Die Betroffenen erkennen üblicherweise nicht das Problem selbst, und erst nachdem sie eine Hilfsorganisation kontaktieren, wird ihnen bewusst, wie ernst zu nehmend die Situation wurde.

Wie kämpfen die Casinos gegen die Spielsucht?

Obwohl man die Hauptgründe für die Entstehung der Spielsucht in erster Linie in der betroffenen Person suchen muss, sind die Casinos daran sicherlich nicht komplett unschuldig. Doch in den letzten Jahren haben die Behörden etliche Maßnahmen ergriffen, um dieses Problem hervorzuheben, und die Casinos dazu zu bringen, ihren Beitrag zu seiner Vermeidung zu leisten.

Viele Behörden haben deshalb Hilfsorganisationen ins Leben gerufen, bei den die Betroffenen Hilfe suchen können. Diese basieren sich aber nicht auf wohltätigen Spenden, wie zum Beispiel Save The Childern, sondern werden von den Anbietern selbst finanziert. Diese befinden sich jedoch immer noch in ihren Anfangsjahren, und wir gehen davon aus, dass ihr Einfluss erst in Zukunft zu spüren sein wird.

Zusätzlich dazu haben viele Casinos neue Funktionen in ihr Angebot aufgenommen, mit den es den Spielern deutlich leichter fällt, ihre Spielkontos im Auge zu behalten und verantwortungsbewusster zu spielen.

Wie vermeidet man die Spielsucht?     

Keiner will natürlich spielsüchtig werden, aber die Wahrheit ist, dass diese Krankheit jeden betreffen kann. Doch es gibt einige Tipps, die Ihnen helfen werden, das Spielen zu kontrollieren und es in Form eines reines Zeitvertriebs zu halten.

  • Limits setzen – vermutlich der wichtigste Tipps bezieht sich aufs Bankroll Management. Setzten Sie sich vor dem Spielen sowohl ein Einsatz- als auch ein Zeitlimit, und überschreiten Sie diese niemals.
  • Die Verluste akzeptieren – alle, die ihr Glück in einem Casino schon mal versucht haben, werden sicherlich wissen, dass die Verluste hier völlig normal sind. Jagen Sie den Verlusten niemals nach, denn dies wird in den meisten Fällen alles andere als gut für Sie enden.
  • Den Spaßfaktor nicht vergessen – das Spiel in einem Casino ist und bleibt für immer ein reines Glücksspiel. Mit keinen Tipps und Tricks schaffen Sie es, hier durchwegs erfolgreich zu sein, und das dürfen Sie einfach nicht vergessen. Spielen Sie, weil es Ihnen Spaß macht, und nicht weil Sie sich von dem Glücksspiel Millionen erhoffen.
  • Emotionen kontrollieren – das Schlimmste, was Sie tun können, ist in einem Casino gereizt oder gar wütend zu spielen. In diesem Fall verlieren Sie schnell den Kontakt mit der Realität, was äußerst schwere Folgen nach sich ziehen kann.
  • Glücksspiel lediglich als Hobby betrachten – betrachten Sie das Glücksspiel niemals als eine mögliche Haupteinnahmequelle, und stellen Sie fest, dass Sie es jederzeit nur als ein Hobby ansehen.

Check-dein-Spiel

https://www.check-dein-spiel.de/

Fachverband Glücksspielsucht e. V.

Gemeinschaftsprojekt von 16 Schweizer Kantonen

https://www.sos-spielsucht.ch/de